Wir sind da!

Die Linke in Altenstadt tritt erstmals zur Kommunalwahl am 15. März 2026 an:
12 Kandidat:innen stellen sich zur Wahl für die Gemeindevertretung.
Auf dem Foto sehen Sie die ersten vier Kandidat:innen: Hanna Zimowski, Mike Hanauer, Alexander Diller (Die Partei) und Florian Schwarz.

Mike Hanauer, der die Liste anführt, legt Wert auf soziale Politik: „Viele Menschen bezahlen mehr als ein Drittel ihres Haushaltseinkommens für Miete. Wohnen wird immer teurer. Mittlerweile gibt es sogar in Altenstadt acht obdachlose Menschen. Und trotzdem gibt es keine Bestrebungen, Sozialwohnungen zu bauen. Altenstadt ist letztens der kreiseigenen Wohnungsbaugesellschaft des Wetteraukreises beigetreten. Jetzt gilt es, die dort bereitgestellten Fördermittel auch für bezahlbaren Wohnraum zu nutzen“.

Die Linke möchte die Menschen vor Ort stärker in die Kommunalpolitik mit einbeziehen und setzt auf eine starke Basisdemokratie anstatt auf Parlamentarismus von oben. „Alle Entscheidungen die die Gemeinde betreffen dürfen nicht hinter verschlossenen Türen und unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen werden“, sagt Hanauer. „Deshalb wollen wir auch nach der Wahl regelmäßig über die parlamentarische Arbeit informieren. Gerne können Bürger:innen ihre Vorstellungen an uns herantragen. Zudem setzten wir bei unserem Wahlkampf auf Haustürgespräche. Bei diesen wollen wir direkt mit den Menschen ins Gespräch kommen. Wir wollen aus erster Hand erfahren wo der Schuh drückt.“

Auch die Jugend und die Senioren will die Partei ansprechen – sie setzt sich für einen Jugendbeirat und einen Seniorenbeirat ein. Damit sollen die Belange dieser Bevölkerungsgruppen mehr Beachtung finden. Jugendliche brauchen sichere Treffpunkte an denen sie sich im Sommer auch spät Abends noch treffen können. Auch Kinder müssen angehört werden, etwa wenn es um die Auswahl an Spielgeräten auf Spielplätzen geht. Treffpunkte ohne Konsumzwang und ein On-Demand-Bus könnten eine Erleichterung gerade für Senioren sein.